Slowenien/Kroatien (Sommer 2005)

Die Karte(Anreise)

1.Tag:

Nieheim – Manching

Das war wohl die letzte Sommerreise mir dem Wohnmobil in den Mittelmeerraum. Spätestens ab Juni sind die Temperaturen insbesondere für unsere Dalmatinerhündin einfach zu hoch, insbesondere dann, wenn man wandern und besichtigen will. Eigentlich wollten wir nach Slowenien und Kroatien, mussten wegen der lt. Wettervorhersage zu erwartenden Hitze jedoch teilweise umdisponieren. Deswegen entschlossen wir uns, einige Tage in Südtirol zu verbringen. Das hatte den Vorteil, dass wir die Nächte in höhergelegenen Orte verbringen konnten, wo die Nachtabkühlung deutlich spürbar war.

Übernachtung auf einem ausgewiesenen Stellplatz in Manching in der Nähe der Autobahn.

2.Tag:

Manching – Sexten

Radfahren: Großglockner

Wanderung: Großglockner, Fischleintal

Bald waren wir am Beginn der Großglockner Hochalpenstrasse, die ich schon seit langer Zeit einmal mit dem Fahrrad bezwingen wollte.

Nach einem Abstecher zum Großglockner-Aussichtspunkt Weiterfahrt nach Sexten, wo gerade noch Zeit war, ein Stück in das Fischleintal zu marschieren.

Übernachtung in Moos bei Sexten, Mit dem Wohnmobil nach Südtirol S. 156

3. Tag:

Sexten - St. Vigil

Wanderung: Sextener Dolomiten, Mit dem Wohnmobil nach Südtirol S. 158

Übernachtung St. Vigil, Mit dem Wohnmobil nach Südtirol S. 139

4. Tag:

St. Vigil - Auronzo di Cadore

Radfahren: Rifugio Auronzo

Wanderung: Furkelpass,Lago di Misurina

Übernachtung auf einem freien Parkplatz am Ortsrand von Auronzo di Cadore

5. Tag:

Auronzo di Cadore - Bled

Besichtigung: Venzone

Wanderung: Laghi di Fusine, Bled

Diese Reise war wirklich abwechslungsreich, auch was die Strassenqualität anbetraf. Nach dem Grenzübertritt nach Slowenien(war das nicht einmal feindlicher Ostblock ?), glaubte ich der offiziellen Ausschilderung nach Bled gefolgt zu sein. Jedenfalls wurde man nicht darauf aufmerksam gemacht, dass eine Brücke von etwa 2,50 Meter Breite zu überqueren war(oder war es noch weniger ?). Auf jeden Fall war es fast Millimeterarbeit.

Übernachtung auf dem Campingplatz in Bled unmittelbar am See.

6. Tag:

Bled-Postojna

Wanderung: Bohinj

Besichtigung: Ljubljana

Übernachtung: Campingplatz bei Postojna(mit eigener Höhle)

7. Tag:

Postojna-Krk/Punat

Besichtigung: Postojna-Höhlen

Übernachtung in Punat, Mit dem Wohnmobil nach Kroatien S. 72, allerdings war der Platz wegen eines Festes nicht erreichbar, wir fanden jedoch einen wunderbaren freien Platz mitten im Ort und am Meer, wobei das Suchen danach nicht empfohlen werden kann, weil das Platzangebot sehr gering ist und wir wohl einfach nur Glück hatten. Allerdings war die Nacht unerträglich warm.

8. Tag:

Punat - Ucka-Pass

Wanderung: Baska, Ucka-Pass

Besichtigung: Krk-Stadt

Nach dem eigentlich gelungenen aber viel zu heissem Ausflug nach Krk musste unbedingt ein kühlerer Übernachtungsplatz gefunden werden. Da bot sich der Ucka-Pass an. Also auf in Richtung Istrien. Übernachtung also dort, Mit dem Wohnmobil nach Kroatien S. 51

9. Tag:

Ucka-Pass - Lago di Predil

Besichtigung: Porec, Grisignana, Piran, Soca-Tal

Die Anfahrt nach Grisgnana/Groznjan erwies sich als abenteuerlich, weil wir nicht die "offizielle" Strasse nahmen. Ich meinte keinen Grund zu haben, nicht die erste ausgeschilderte Ausfahrt(die südliche) zu nehmen. Leider kann man kaum behaupten, es habe sich um eine "Strasse" gehandelt. Es war doch eher ein mit reichlich Löchern durchsetzter , achsenbrechender Feldweg von 4 KM Länge.

Nach einem sehr lohnenden Stop in Piran(Klein-Venedig in Slowenien) durch das Soca-Tal und über den Predil-Pass zurück nach Italien.

Übernachtung frei im Wald an Lago di Predil an einer Gaststätte. Man hätte auch weiter nach Tarvisio fahren können zu einem offiziellen Womo-Stellplatz(ausgeschildert) mit Ver- und Entsorgung.

10. Tag:

Lago di Predil - Berchtesgaden

Wanderung, Radfahren: Turracher Höhe

Besichtigung: Salzburg

Übernachtung Campingplatz in Königssee.

11. Tag:

Berchtesgaden - Manching

Besichtigung: Burghausen

Wanderung: Grünstein

Bei Burghausen gerieten wir in einem extremen Gewitterhagel, der sogar das vordere KFZ-Kennzeichen abriss und das Dach des Wohnmobils in eine Hügellandschaft verwandelte. Wenig später dann auch noch Steinschlag, der die Windschutzscheibe zum Glück nur so beschädigte, dass das Weiterfahren möglich war.

Übernachtung in Manching(sieh oben)

12. Tag:

Manching - Nieheim