Provence (Herbst 2006)

Die Karte

1.Tag:

Nieheim – Ottmarsheim

Typischer Autobahntag, Übernachtung in Ottmarsheim im Elsass(Empfehlung in vielen « Mit dem Womo nach « ). Siehe dazu Anmerkung Reise Katalonien 2007.

2.Tag:

Ottmarsheim – Grenoble

Also wieder einmal die Provence. Es ist ja nicht so, dass wir noch nicht dort gewesen sind. Hat irgendetwas Magnetisches. Wir fuhren durch die Schweiz an Bern und Genf vorbei, da in Frankreich die Autobahn auch nicht zu vermeiden ist, wenn man Strecke machen will. Bis Grenoble Dauerregen, so dass sich Zwischenstopps nicht anboten. In Grenoble passierte ich gegen 16 Uhr mit etwa 1/3 vollem Tank(entsprechend der legendär exakten Tankanzeige des Ducato) eine richtig offene Tankstelle(also mit Personal) . Dann endet aber die Zivilisation und es befinden sich nur noch Dörfer an der Strecke Richtung Gap. Hier waren die Tankstellen jedenfalls geschlossen (Sonntag) und wir waren nicht mit dem entsprechenden Plastikgeld ausgerüstet. Die Tanknadel näherte sich je nach Lage des Fahrzeuges gefährlich dem absoluten Nullpunkt. Letztlich entschlossen wir uns, einfach am Straßenrand zu übernachten, was sich als äußerst gemütlich herausstellte. Trotz der geringen Besiedelung war die Straße nämlich recht stark befahren. Am nächsten Morgen besorgte ich, da wir nicht wagten, auch nur einen Meter zu fahren, mit dem Fahrrad und einem Kanister im Rucksack etwas Diesel im nächsten Ort, den wir dann auch mit dem Womo ansteuerten. Der Himmel soll mir auf den Kopf fallen, wenn ich noch einmal eine letzte Tankstelle verschmähe!

3. Tag:

Grenoble - Moustier Ste. Marie

Besichtigung: Digne

Da war sie also, nach Überwindung der genannten Schwierigkeiten: die Provence. Die Sonne lachte und der erste Supermarkt mußte zum Auffüllen der Bestände herhalten. Auch ein Flot Bleue, also eine Ver- und Entsorgungsstation, war vorhanden. So lief es schon viel besser. Übernachtung seht malerisch in Moustier Ste. Marie am Ende der großen Verdonschlucht.(Mit dem Wohnmobil in die Provence, der Osten, S. 163).

4. Tag:

Moustier Ste. Marie – Ramatuelle

Wanderung: Lac de Ste. Croix, Basse Gorge du Verdon, Cascade de Sillans

Besichtigung: Cascade de Sillans

Irgendwie konnten wir uns nicht für einen der Stellplätze im Womo-Reiseführer entscheiden, als der Zufall uns zu einem allerdings gebührenpflichtigen Stellplatz unmittelbar an der Plage de Pampelonne führte. Flot Bleue mit allen Möglichkeiten.

5. Tag:

Ramatuelle - Giens

Besichtigung: Grimaud

Wanderung: Cap Camarat

Vormittags grandiose Wanderung entlang des Küstenpfades im Bereich des Cap Camarat. Dann Besuch von Grimaud, das auch einen netten Stellplatz hat(Mit dem Wohnmobil in die Provence, der Osten, S. 52). Die Zufahrt ist jedoch noch etwas schwieriger als die Beschreibung erwarten lässt. Wir brauchten jedenfalls mehrere Anläufe. Allerdings war es, als wir mit Grimaud fertig waren, noch ein wenig früh, so dass wir noch nach Giens weiter fuhren und leider erneut Schwierigkeiten hatten, den beschriebenen Stellplatz zu finden (Mit dem Wohnmobil in die Provence, der Osten, S. 26). Zum Glück konnte man noch akzeptabel zwischen Straße und Friedhof stehen, der Platz ist jedoch höchst begrenzt.

6. Tag:

Giens - Ceyreste

Besichtigung: Calanque de Port d’Alon

Wanderung: Presqu’Ile de Giens

Erneut sehr schöne Küstenwanderung am Vormittag. Dann Weiterfahrt zur Calanque de Port d’Alon (Mit dem Wohnmobil in die Provence, der Osten, S. 22) in der Hoffnung, dort einen wunderbaren Stellplatz zu finden. Leider inzwischen für Wohnmobile verboten und unzugänglich. Selbst das Parken ist praktisch unmöglich. Da wir die Bucht unbedingt(wirklich lohnend) sehen wollten, quetschten wir uns an der engen Zufahrtsstraße an den Rand, was auch nur wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit möglich war. Also diese Nacht Campingplatz.

7. Tag:

Ceyreste - Aix-en-Provence

Besichtigung: Calanque de  Figuerolles, Bec de l’Aigle

Radfahren: Massiv de Ste. Victoire

Morgens stand inzwischen wohl zum dritten Mal die Route de Cretes/Cap Canailles auf dem Programm. Ich habe, das darf ich wohl sagen, schon viel gesehen, aber die Aussicht von dieser Straße und den Wanderwegen auf die Küste und in das Hinterland sowie der weitere Blick über die Bucht von Cassis und zu den Calanques ist einfach unbeschreiblich.

Da das Wetter für ein, zwei Tage schlecht werden sollte, bot sich ein mehrtägiger Aufenthalt in einer schönen Stadt und auf einem Campingplatz an. Also auf nach Aix-en-Provence.

8. Tag:

Aix-en-Provence

9. Tag:

Aix-en-Provence

Besichtigung: Aqueduc de Roquefavour, Ventabren

10. Tag:

Aix-en-Provence - Tourtour

Besichtigung: Ste. Maxime, Correns, Cotignac, Villecroze, Aups

Nach drei Luxusnächten und einem Tag Dauerregen wieder einmal in freier Wildbahn. Stellplatz in Tourtour(Mit dem Wohnmobil in die Provence, der Osten, S. 154).

11. Tag:

Tourtour - Gourdon

Besichtigung: Grasse

Wanderung: Cap de Dramont, Corniche de l’Esterel

Einer dieser irren Provence/Cote d'Azur-Tage: Fantastischer Wanderweg um das Cap de Dramont, die unglaubliche Corniche de l'Esterel, netter Bummel durch Grasse und ein Stellplatz(nach aussichtsreicher Anfahrt) mit einigen Sternen(Mit dem Wohnmobil in die Provence, der Osten, S. 118).

12. Tag:

Gourdon - Menton

Wanderung: Cap Ferrat

Cap Ferrat, quasi ein Villenvorort Nizzas, ist sowohl landschaftlichen eindrucksvoll als auch ein wunderbarer Ort, um den Reichen mal über die/den Schulter/Hecke/Zaun zu schauen. Stellplatz: Netter Campingplatz in Menton(zwischen Italien und Frankreich). Auch nicht leicht zu anzufahren und zu finden. Ein übersehenes Schild und man ist schon fast wieder zu Hause.

13. Tag:

Menton

Wanderung: Gorbio - Mont Gros/Monaco - Gorbio

Radfahren: Menton - Ste. Agnes - Monaco- Menton

Vormittags Wanderung von Gorbio zum Mont Gros, dh. Wanderung hoch über und mit grossartiger Sicht auf Monaco(das macht doch auch nicht jeder). Nachmittags mit dem Fahrrad zum höchstgelegenen (wenn man da war, weiß man, was das heißt) Küstenort der Cote d'Azur und einmal nach Monaco hinein.

14. Tag:

Menton - Barcelonette

Besichtigung: Entrevaux, Gorges de Daluis

Radfahren: Col de la Cayolle

Die Rückfahrt beginnt. Bald ist man in den Alpen.

15. Tag:

Barcelonette - Ottmarsheim

16. Tag:

Ottmarsheim - Nieheim