Norwegen (Sommer 2008)

Die Karte

Gemäß unsere Devise im Sommer den Süden zu vermeiden, sollte es nun also Norwegen werden. Etwas Angst hatten wir ja schon vor dem notorisch feuchten Wetter. Aber diese Angst war eigentlich unbegründet, denn wir hatten im Prinzip schönes Wetter, abgesehen von den Regentagen! Davon gab es allerdings reichlich, denn es regnete täglich bis auf den Abreisetag.

1. Tag:

Nieheim – Niva-Havn

Anreise über Puttgarden-Rödby.

Übernachtung Niva-Havn, Mit dem Wohnmobil nach Dänemark, S. 184

2. Tag:

Niva-Havn - Fredrikstad

Weitere Anreise mit der Fähre Helsingör-Helsingborg und entlang der Ostseeküste Schwedens. Wir hatten alle Anforderungen für die Einreise (eigentlich Einfuhr) unserer Dalmatinerhündin Elva erfüllt und fürchteten keine Kontrolle, aber die Grenzer versteckten sich hartnäckig und erfolgreich vor uns. Da dasselbe beim Grenzübertritt Schweden-Norwegen geschah, fragt man sich, weshalb die strengen Bestimmungen überhaupt noch bestehen.

Besichtigung: Fredrikstad

Übernachtung Fredrikstad, Mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen, S. 18

3. Tag

Fredrikstad - Fagernes

Besichtigung: Oslo

Übernachtung auf einem Campingplatz in Fagernes. Es war die erste von insgesamt nur zwei Campingplatznächten. Obwohl immer mehr Verbotsschilder auf Parkplätzen angebracht werden, ist es doch meist möglich, ein Plätzchen zum Übernachten zu finden, und wenn es der Supermarktparkplatz nach Geschäftsschluß ist. Da es ausreichend öffentliche Toiletten und Wasserhähne gibt, ist auch der Service meist kein Problem. Oft gibt es an Tankstellen komplette Servicestationen.

4.Tag:

Fagernes - Laerdal

Besichtigung: Stabkirche Borgund

Wanderung: bei Fagernes, am Tyinsee

Radfahren: Laerdal-Revsnes

Der Aufenthalt am Tyinsee gab uns den Eindruck, der Arktis nicht mehr fern zu sein. Reichlich Schnee und Eisschollen im See.

Übernachtung: Laerdal hinter dem Supermarkt(siehe Foto). Der Platz in "Mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen, S. 122" hat inzwischen ein Verbotsschild hinsichtlich des Parkens mit Wohnmobilen zwischen 22 und 6 Uhr.

5.Tag:

Laerdal - Gudvangen

Wanderung: Flamtal

Besichtigung: Undredal, Aurlandsfjord

Wir verzichteten auf die kurvenreiche Fahrt über das Fjell und nahmen den Aurlandstunnel, der wohl längsten Straßentunnel der Welt. Die gut 24 KM werden jeweils nach etwa einem Drittel von größeren Hallen aufgelockert, die originell grün oder blau ausgeleuchtet sind.

Wir folgten dem Rat aus dem Wohnmobilreiseführer und wanderten entlang der Flambahnstrecke

Übernachtung: Mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen, S. 118, Nr. 106. Besonderheit: Als wir etwa 1 bis 2 Stunden gestanden hatten, wurden "Camping verboten"-Schilder aufgestellt.

6.Tag:

Gudvangen - Bergen

Besichtigung: Stalheim-Skleiva, Kvinefoss, Gjerdal-Klamm

Im Laufe des Tages begann der große Regen, der in den nächsten 4 Tagen nur hin und wieder unterbrochen wurde. Das Regenzeug wurde zur zweiten Haut. Auf keinen Fall wollten wir auf die geplanten Aktivitäten verzichten.

Übernachtung auf einem Campingplatz in Haukeland.

7.Tag:

Bergen - Norheimsund

Besichtigung: Bergen

Eingehüllt in unsere Ganzkörperkondome besichtigten wir Bergen, das sich so präsentierte, wie es eigentlich auch sein soll. Regnerisch und frisch. Zum Glück hatte sich der Dauerregen mit einzelnen aber kräftigen Schauern abgewechselt. Eine gewisse Befriedigung sahen wir darin, dass wir knapp außerhalb der Stadtmautzone und überdies kostenlos parkten. Das war die Reisepreisminderung wegen schlechten Wetters. Allerdings bedeutete dies einen Fußmarsch von etwa einer halben Stunde sowohl hin als auch zurück. Unsere Elva zwingt uns ohnehin zu längeren Friluftomrade-Aufenthalten.

Übernachtung: Mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen, S. 105. Ich bin nicht sicher, ob wir wirklich auf dem dort genannten Platz standen. In unmittelbarer Nähe der Kirche ist "Camping verboten". Nur wenige Meter oberhalb der Tankstelle befindet sich aber ein akzeptabler wenn auch unbefestigter Parkplatz.

8.Tag:

Norheimsund - Kinsarvik

Besichtigung: Hardangerfjord, Ulvik, Vöringfoss

Wanderung: in der Maboschlucht

Übernachtung: Mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen, S. 99

9.Tag:

Kinsarvik - Haugesund

Besichtigung: Latefoss, Langfoss

Wanderung: bei Ullensvang

Vormittags nutzten wir die kurze Schönwetterphase für eine aussichtsreiche Wanderung. Als wir am Nachmittag am Langfoss ankamen, der sich unter anderem dadurch auszeichnet, dass er so viel Spritzwasser auf die Straße ergießt, dass der Scheibenwischer betätigt werden muß, konnten wir dies nicht überprüfen, da der Scheibenwischer wegen Regens ohnehin im Dauereinsatz war. Das konnte auch der stärkste Langfoss nicht toppen.

Übernachtung: Mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen, S. 93, Nr. 80

10. Tag:

Haugesund - Insel Karmoya - Stavanger

Besichtigung:Haugesund, Akrasanden, Sandvesanden, Skudeneshavn

Am Vormittag erlaubte es das Wetter, die "karibischen" Strände als im Prinzip als solche wahrzunehmen. Die wahrscheinlich sehr aussichtreiche Fahrt von Haugesund nach Stavanger mit Kreuzung des Boknafjordes per Fähre wurde von erheblich erhöhter Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt. Interessant war hingegen die Fahrt durch zwei Fjordtunnel mit einer Tiefe unter dem Meer bis zu 230 Metern.

Übernachtung: Mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen, S. 77, Nr. 61. Im Gegensatz zu den Ausführungen im Buch fanden wir den Platz zumindest während der Nacht ausreichend ruhig.

11. Tag:

Stavanger - Lista fyr

Wandern: Eigeroy fyr, zum Ryggestein

Besichtigung: Flekkefjord, Jössingfjord, Skadbergsanden

Ein schöner Tag mit nur wenigen Tropfen Regen.

Übernachtung: Mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen, S. 60, Nr. 40.

12. Tag:

Lista fyr - Kristiansand - Marup Kirke

Wanderung: am Lista fyr

Besichtigung: Kristiansand

Übernachtung: Mit dem Wohnmobil nach Dänemark, S. 90, Nr. 86.

13. Tag:

Marup Kirke - Schleswig Schuby

Wanderung: zum Rubjerg fyr, Rebild Bakker, Himmelbjerget

Übernachtung: Behelfsmäßig auf öffentlichen Parkplatz Schuby bei Schleswig.

14. Tag:

Schuby - Nieheim