Norwegen/Schweden (Sommer 2010)

Die Karte

Wir hatten in den vergangenen Jahren Feuer gefangen und wollten nun doch noch den hohen Norden erobern. Es fällt aber auf, dass es "nur" bis zu den Lofoten ging. Was ist mit dem Nordkapp? Meine Nachforschungen haben mich zu der Überzeugung gebracht, dass es eigentlich Unsinn ist, bis dort zu fahren. Es sind einige hundert Kilometer mehr auf der ohnehin schon langen Fahrt. Und es ist auch gar kein besonderer Ort! Vergleichbare Klippen gibt es rund um Europa reichlich und auch spektakulärer. Es ist auch keineswegs der nördlichste Punkt Europas. Da käme eher Spitzbergen oder Franz-Josef-Land in Betracht. Der nördlichste Festlandspunkt? Das Nordkapp liegt auf einer Insel! Der Tunnel, der sie mit dem Festland verbindet, darf gegen die Kleinigkeit von mehr als 100 Euro mit dem Womo befahren werden. Aber selbst auf der Insel gibt es einen nördlicheren Punkt namens Knivskjellodden. Also doch lieber "nur" zu den grandiosen Naturschönheiten der Lofoten!

0. Tag:

Am Freitagabend noch schnell einige Kilometer bis Hamburg(Barsbüttel)

1. Tag:

Barsbüttel – Svartedalen(bei Kungälv)

Besichtigung: Varberg

Übernachtung in Naturreservat Svartedalen (mit dem Wohnmobil nach Süd-Schweden, 2. Auflage, S. 51)

2. Tag:

Svartedalen - Hamar

Wanderung: Svartedalen

Besichtigung: Insel Tjörn, Droebak(bei Oslo)

Übernachtung in Hamar (mit dem Wohnmobil nach Nord-Norwegen, 4. Auflage, S. 14)

3.Tag:

Hamar - Geiranger

Angesichts des schönen Wetters nahmen wir einen lohnenden Umweg.

Besichtigung: Lillehammer, Harpefoss, Doenfoss, Geirangerfjord

Übernachtung auf einem Campingplatz in Geiranger

4.Tag:

Geiranger - Molde

Besichtigung: Geirangerfjord vom Adlerweg, Trollstig, Gudbrandsjuvig, Molde, Moldeblick auf eine Reihe schneebedeckter Gipfel

Übernachtung in Molde/Varden (mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen, 6. Auflage, S. 165)

5.Tag:

Molde - Trondheim

Besichtigung: Atlantikstrasse, Bremsneshatten, Kristiansund

Übernachtung in Trondheim (mit dem Wohnmobil nach Nord-Norwegen, 4. Auflage, S. 15, Stellplatz 03, allerdings nur ungefähr, weil der beschriebene Platz wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung steht. Einige hundert Meter stadtauswärts beim Ringve-Museum findet sich allerdings ausreichend Parkplatz)

6.Tag:

Trondheim - Grong

Besichtigung: Trondheim, Steinritzung am Snasavatn, Formofoss

Wie macht man es, auf die Lofoten zu fahren und halbwegs schönes Wetter zu haben. Man muss natürlich Glück haben, aber etwas kann man das Glück schon befördern. Wegen der langen Anreise ist es sinnlos, bereits zu Hause die Wettervorhersage zu konsultieren. Man ist ja unter halbwegs akzeptablen Bedingungen frühestens nach 5, 6 Tagen nach Abreise dort und dann kann jede Wettervorhersage bereits gegenstandslos geworden sein. Wir hatten beim ersten Norwegenaufenthalt wegen schlechten Wetters einiges nicht geschafft und wären nun bereit gewesen, auf Nordnorwegen zu verzichten und im Süden zu bleiben, wenn sich die Lofoten wegen schlechter Sicht nicht gelohnt hätten. Immerhin sind es von Trondheim noch 800 KM! Also suchte ich die Stadtbibliothek auf und holte mir dort im Internet eine frische Wettervorhersage. Diese war recht positiv, so dass wir durchstarteten.

Übernachtung auf einem Campingplatz in Grong, der noch nicht geöffnet war, dessen Wiese jedoch als Stellplatz ohne jegliche Ver- und Entsorgungsmöglichkeit genutzt werden konnte.

7.Tag:

Grong - Mo i Rana

Wanderung: bei Mosjoen

Besichtigung: Mosjoen

Übernachtung auf einem Campingplatz in Mo i Rana

8.Tag:

Mo i Rana - Skutvik

Besichtigung: Häuslerhof Kjelvik

Wanderung: Junkerdalselva, bei Toemmerneset

Wir wollten die im Womoführer genannte Fähre benutzen, es kann jedoch ganz anders! Wir verpassten die einzige Fähre des Tages und hätten bis zum nächsten Abend warten müssen. Ein Einheimischer empfahl uns, nach Bognes Richtung Narvik weiterzufahren und dort die Fähre nach Loedingen zu nehmen. Diese sei nur eine Stunde unterwegs, verkehre sehr häufig und sei zudem bei weitem billiger.

Übernachtung in Skutvik (mit dem Wohnmobil nach Nord-Norwegen, 4. Auflage, S. 71)

9.Tag:

Skutvik - bei Henningsvaer

Besichtigung: Svolvaer, Henningsvaer

Übernachtung auf einem Camping/Wohnmobilstellplatz zwischen der Abzweigung nach Henningsvaer und der Brücke nach Grimsoya. (Mit Fernsehraum: Fussball-WM, Deutschland - Australien)

10. Tag:

bei Henningsvaer - Soervagen - Eggum(Lofotenrundfahrt)

Besichtigung: die grandiose Lofotenlandschaft, Nusfjord

Der nördlichste Punkt der Reise: Die Tjoeldsundbrücke, 68,6 Grad

Wanderung: auf das Kolfjell bei Soervagen

Übernachtung bei Eggum (mit dem Wohnmobil nach Nord-Norwegen, 4. Auflage, S. 77). Der Preis ist allerdings inzwischen deutlich gestiegen.

11. Tag:

Eggum - Rombaksbotn(bei Narvik)

Wanderung: Eggum

Besichtigung: Kabelvag

Übernachtung am Rombaksbotn (mit dem Wohnmobil nach Nord-Norwegen, 4. Auflage, S. 115)

12. Tag:

Rombaksbotn - südl. Kiruna

Nun war der Wendepunkt und nördlichste Punkt der Reise erreicht. Aber wie kommt man jetzt möglichst interessant nach Hause. Es sind ja nur gut 2500 KM. Bloß keine Eintönigkeit aufkommen lassen: Es gibt ja noch Nordschweden!

Wir hatten vor der Reise gar nicht realisiert, dass wir damit auch durch Lappland(klingt doch recht exotisch) fahren würden. Erst die Beschilderung an der Grenze machte uns das klar.

Besichtigung: Kiruna

Wanderung: Abisko-Nationalpark

Übernachtung südl. Kiruna (mit dem Wohnmobil nach Nord-Schweden, 2. Auflage, S. 113(Lappeasuando)

13. Tag:

Lappeasuando - Byske

Besichtigung: Jokkmokk, Stora Luleälv, Storfors

Übernachtung auf Campingplatz Byske Havsbad (mit dem Wohnmobil nach Nord-Schweden, 2. Auflage, S. 153)

14. Tag:

Byske - Härnösand

Wanderung: Beim Campingplatz

Besichtigung: Härnösand

Übernachtung Härnösand (mit dem Wohnmobil nach Nord-Schweden, 2. Auflage, S. 194). Die Koordinaten passten nicht ganz zur Beschreibung. Eine ruhiger Platz war jedoch sofort zu erkennen.

15. Tag:

Härnösand - Gamla Uppsala

Besichtigung: Sundsvall, Gävle, Gamla Uppsala

Wanderung: Stadtpark in Gävle

Übernachtung Gamla Uppsala (mit dem Wohnmobil nach Süd-Schweden, 2. Auflage, S. 118)

16. Tag:

Gamla Uppsala - Tived

Besichtigung: Uppsala, Örebro

Übernachtung auf dem Campingplatz Tived(sehr ruhig am See und naturbelassen)

17. Tag:

Tived - Trollhättan

Wanderung: im Tived-Nationalpark, zum Predikstolen am Halleberg

Besichtigung: Vänernsee vom Kinnekulle

Übernachtung in Trollhättan (mit dem Wohnmobil nach Nord-Schweden, 2. Auflage, S. 116)

18. Tag:

Trollhättan - Farö(Dänemark, bei Vordingsborg)

Besichtigung: Göteborg

Übernachtung in Farö (mit dem Wohnmobil nach Dänemark, 2. Auflage, S. 217)

19. Tag:

Farö - Nieheim