Französische Atlantikküste (Herbst 2005)

Die Karte

1. Tag:

Nieheim – Aywaille

Mal sehen, wie weit wir kommen. Das übliche Motto am ersten Tag. Selbstverständlich sollten die teuren französischen Autobahnen vermieden werden. Also sollte der Atlantik über Aachen, Lüttich, Sedan, Reims, Sezanne, Fontainebleau Orleans, Poitiers und La Rochelle angefahren werden. Am Abend waren wir in einem Nest südlich von Lüttich, dessen Parklatz am Schwimmbad für die kurze Nacht ausreichte.

2. Tag:

Aywaille - Beaugency

Besichtigung und Wanderung: Fontainebleau

Nach längerem Zwischenstop in Fontainebleau erreichen wir Beaugency kurz hinter Orleans. Recht schöner Stellplatz angesichts des Umstandes, dass die Gegend auch wegen der Loireschlösser so berühmt ist.

Übernachtung: Beaugency (mit dem Wohnmobil an die Französische Atlantikküste, Teil 1, S. 14).

3. Tag

Beaugency - Chinon

Besichtigung und Wanderung: Chambord, Villandry, Usse

Übernachtung auf Campingplatz in Chinon mit schöner Aussicht auf die Oberstadt.

4.Tag:

Chinon - Chateau d'Oleron

Besichtigung und Wanderung: La Rochelle, Fouras

Trotz Vermeidens von Autobahnen kamen wir gut voran. In den meisten Teilen Frankreichs sind die Nationalstrassen gut ausgebaut und nicht übermäßig befahren.

In Poitiers hätten wir gern einen Stop mit kurzer Stadtbesichtigung gemacht. Leider war absolut kein halbwegs zentrumsnaher Parkplatz zu finden(zentrumsnah heisst bei uns durchaus bis zu 2 Kilometern). Also musste die Stadt auf unseren Besuch verzichten.

Stellplatz in Chateau d'Oleron(mit dem Wohnmobil an die Französische Atlantikküste, Teil 1, S. 98, Nr. 2). Akzeptabel, ohne besondere Ausstattung und Reiz. Zeitweilige Besonderheit: Ein Womo-Nachbar reiste mit 5 Basset-Hunden.

5.Tag:

Chateau d'Oleron - Verdon de Medoc

Wanderung: Grande Plage de Oleron, Plage de la Coubre

Die Wanderung an der Plage d'Oleron gehört zu den besonderen Erlebnissen dieser Reise. Die Atlantikküste ist teilweise erstaunlich wild und zumindest scheinbar unberührt. Hinter endlos langen Stränden befinden sich mehrere Kilometer breite Waldzonen, die von einigen sehr sandigen Wegen durchzogen sind. Die Orientierung bereitet durchaus Schwierigkeiten. Zeitweilig hatten wir nicht den Eindruck, uns dem Meer zu nähern. Wenn ich nun hätte gerettet werden müssen, wäre ich, abgesehen von Sprachschwierigkeiten wohl nicht so recht fähig gewesen, meinen Standort zu beschreiben. Letztlich zahlte sich das ungefähre Einhalten einer Himmelsrichtung aus und der Ozean lag vor uns.

Wir benutzten die Fähre von Royan über die Gironde und fanden einen schönen Stellplatz in Verdon de Medoc sur Mer (mit dem Wohnmobil an die Französische Atlantikküste, Teil 2, S. 26).

6.Tag:

Verdon de Medoc - Pylat

Wanderung: Carcan-Ocean, Düne von Pylat

Ein großartiger Tag.

Zunächst eine Wanderung entlang eines erneut scheinbar endlosen Strandes hinter meterhohen Dünen und kilometerbreiten Wäldern, wie abgeschnitten von der zivilisierten Welt.

Dann Ankunft auf einem Campingplatz unmittelbar hinter der größten Düne Europas, die plötzlich wie eine unwirkliche Wand hinter einigen teilweise bereits in den Sand einbezogenen Bäumen erscheint. Das musste sofort ausführlich erkundet werden!

7.Tag:

Pyla - Couze

Besichtigung: Bordeaux, Pomerol, St. Emilion

Übernachtung auf einem Campingplatz in Couze, der die Besonderheit aufwies, dass am nächsten Morgen auch nach 9 Uhr keine Person erschien, die für die Abrechnung verantwortlich war. Letztlich steckten wir das Übernachtungsentgelt in einen Umschlag, brachten den an einer nicht ganz offensichtlichen Stelle unter und hinterließen im Briefkasten einen Hinweis auf diesen Schatz.

8.Tag:

Couze - Roc-Gageac

Besichtigung: Limeuil, Beynac, Domme, Marqeysac

Ein Tag entlang eines Teils der Dordogne.

Übernachtung auf einem Parkplatz in Roc-Gageac in Gesellschaft einiger anderer Womos.

9.Tag:

Roc Gageac - Bourg-Lastic

Besichtigung: Sarlat, Rocamadour

Übernachtung auf einem Wiesenstück, das zu einem Sportplatz gehörte. Sanitäre Einrichtung in den Sportanlagen. Das nannte sich allerdings Campingplatz. Trotzdem mit Wohnmobil natürlich akzeptabel, zumal der niedrigste Übernachtungspreis aller Zeiten verlangt wurde: 5 Euro und einige Cent.

10. Tag:

Bourg-Lastic - Riom

Wanderung: Lac Pavin, Volcan du Tartaret, Puy de Besolle, Lac Chambon

Auf dem Heimweg durch die Auvergne ergaben sich noch einige schöne Stops, unter anderem der uns schon fast vertraute Lac Pavin, ein Vulkankrater, der einen schönen schattigen Rundweg hat.

Übernachtung auf Campingplatz in Riom.

11. Tag:

Riom - Beaune

Wanderung: Bout du Monde

Besichtigung: Moulins, Autun

Übernachtung auf für Wohnmobile vorgesehenem Parkplatz in Beaune.

12. Tag:

Beaune - Nancy

Wanderung: Cote d'Or

Besichtigung: Dijon, Clos de Vougeot; Nancy

Übernachtung: Millery(mit dem Wohnmobil an die Französische Atlantikküste, Teil 2, S. 13)

13. Tag:

Nancy - Nieheim

Besichtigung: Metz