Apulien (Frühjahr 2005)

Die Karte

1. Tag:

Nieheim – Flüelen

Apulien ist weit weg und deswegen musste erst einmal ein gutes Stück Strecke geschafft werden. Da in Mittelitalien insbesondere im östlichen Teil für die nächsten zwei/drei Tage sehr regnerisches Wetter angesagt war, fuhren wir nicht die Brenner- sondern die Gotthardroute, um uns möglichst westlich zu halten. Als Übernachtungsort steuerten wie Beckenried (mit dem Wohnmobil nach Süditalien, Teil 1: Der Osten S. 9) an, aber wir konnten keine für Wohnmobile erlaubte Parkplätze entdecken. Bereits in der Dämmerung erreichten wir Altdorf und fuhren nach Flüelen, wo man zumindest ab 19 Uhr recht gut stehen kann.

2. Tag:

Flüelen - Lago d'Orta

Wanderung: Carmine, Mergozzo (Mit dem Wohnmobil durch Piemonte und Ligurien, S. 30 und 33)

Übernachtung bei Madonna del Sasso (Mit dem Wohnmobil durch Piemonte und Ligurien, S. 43)

3. Tag:

Lago d'Orta - Levanto

Besichtigung: Vercelli

Dafür, dass wir nach Apulien wollten, kamen wir recht langsam voran, aber wir mussten ja den Unwettern in Mittelitalien ausweichen.

Übernachtung in Levanto (Mit dem Wohnmobil durch Piemonte und Ligurien, S. 195)

4.Tag:

Levanto - Rom

Wanderung: Levanto (Mit dem Wohnmobil durch Piemonte und Ligurien, S. 198), Cecina

Als wir am Abend in Rom auf dem Campingplatz eincheckten und ich jegliche Angebote hinsichtlich Informationsmaterial ablehnte, muss dies wohl Verwunderung ausgelöst haben: Man reist nach Rom, ohne es besuchen zu wollen? So war es, der Campingplatz diente nur als Übernachtungs- und Servicemöglichkeit. Rom hatten wir in den vergangenen Jahren bereits intensiv besucht.

5.Tag:

Rom - Vieste

Besichtigung: Peschici

Erneut eine recht ansehnliche Tagesstrecke, aber wir mussten ja nun irgendwie ins Zielgebiet kommen.

Übernachtung in Vieste auf einem auch für Wohnmobile vorgesehenen Parkplatz, aktzeptabel gelegen.

6.Tag:

Vieste - Gravina in Puglia

Besichtigung: Vieste, Gargano K�stenstra�e

Der Stellplatz war nur ca. 1 KM vom Ortszentrum entfernt, so dass wir hineinlaufen und den Ort Besichtigung konnten. Beim Versuch, den mit Schranken versehenen Parkplatz zu verlassen, gerieten wir in Schwierigkeiten, weil der Automat zwar das Geld schluckte, aber keineswegs gewillt war, den Parkausweis mit Informationen zu versehen, die die Schranke veranlasste, den Weg freizugeben. Weit und breit war auch kein Verantwortlicher zu sehen. Also schwang ich mich auf mein Fahrrad und fuhr ins Zentrum, wo ich auf einen Polizisten stieß. Jetzt war ich doch froh, mit dem Italienischen nicht zu sehr auf Kriegsfuß zu stehen. Der sehr hilfsbereite Poliziotto telefonierte und veranlasste, dass ein Verantwortlicher sich der Sache annahm. Er verabschiedete mich mit einem zackigen, geradezu preußischen Gruß und tatsächlich traf ich am Womo auf einen Herrn, der uns, nachdem ich bei der heiligen Mutter Gottes geschworen hatte, dass wir auch wirklich bezahlt hatten, den Weg freisperrte.

Übernachtung an einem Park in Gravina in Puglia, zwischen Anwohnern, Katzen, Hunden, Mafia und anderen Gestalten, die uns alle freundlich bewachten.

7.Tag:

Gravina in Puglia - Lido Specchiolla

Besichtigung: Gravina in Puglia, Il Pulo, Alberobello, Martina Franca

In Gravina machte ich ein Foto, das eine für uns wirklich überraschende Szene darstellt: Zwei Hunde liegen nebeneinander im Hauseingang und halb dazwischen und halb darauf eine Katze!

Auf dem Weg nach Alberobello waren wir an einer Abzweigung unschlüssig hinsichtlich der Richtung und hielten am Rand an. Ein Fahrzeug mit dem KFZ-Kennzeichen von Bari passierte uns und hielt an. Ein zotteliger Bartträger, offensichtlich ein Mafia-Scherge, sprang heraus und näherte sich uns. Was wollte der denn von uns? Na, ist doch klar: In bestem Deutsch den Weg erklären!

Auch die Übernachtung war interessant. Wir steuerten Lido di Specchiolla an, weil der Campingführer behauptete, dass sich dort ein Campingplatz befand, der bereits zu dieser frühen Jahreszeit geöffnet hatte. Lido di Specchiolla war ein verschlafener Badeort, der überhaupt nicht nach irgendwelchen Aktivitäten aussah. Der Eingang zum Campingplatz war mit einem riesigen Metalltor verschlossen und wirkte abweisend. Ein handschriftlich verfasster Zettel wies darauf hin, dass man sich an Renato oder Alberto zu wenden habe. Ich klingelte an einem Haus und mir wurde dann per Sprechanlage mitgeteilt, dass bald jemand kommen würde. Und tatsächlich: Der Campingplatz war im Betrieb, wenn auch nicht sehr belebt.

8.Tag:

Lido Specchiolla - Torre Sant'Andrea

Besichtigung: Lecce, Otranto

Hier unten ist er, der östlichste Punkt Italiens: Otranto

Übernachtung: Torre Sant'Andrea (mit dem Wohnmobil nach Süditalien, Teil 1: Der Osten S. 137)

9.Tag:

Torre Sant'Andrea - Matera

Besichtigung: Massafra, Matera

Übernachtung: Matera (mit dem Wohnmobil nach Süditalien, Teil 1: Der Osten S. 186)

10.Tag:

Matera - Recanati

Besichtigung: Altamura, Ascoli

Übernachtung: Recanati (mit dem Wohnmobil nach Süditalien, Teil 1: Der Osten S. 25(nicht Porto Recanati))

11. Tag:

Recanati – Bardolino

12. Tag:

Barolino - Garmisch

13. Tag:

Garmisch - Nieheim