Golf von Neapel/Costiera Amalfitana (Frühjahr 2011)

Die Frühjahrsreise sollte dazu dienen, ein uns nicht ganz unbekanntes Gebiet noch etwas näher anzusehen. Insbesondere war ich sehr daran interessiert festzustellen, ob der "Sentiero degli Dei" an der costiera amalfitana seinem Namen Ehre machen würde. Also auf nach Süditalien!

1. Tag:

Nieheim - Füssen

Besichtigung: Rothenburg ob der Tauber

Anreisetag mit Stop in Rothenburg ob der Tauber und Übernachtung am Straßenrand in Füssen. Ich meine mich zu erinnern, dass wir vor Jahren auf dem Parkplatz einer Sportanlage übernachtet hätten. Inzwischen gibt es dort aber ein Parkverbot für Wohnmobile für die Nachtstunden. Bald wird man mit dem Wohnmobil nicht einmal vor einer roten Ampel anhalten dürfen!

2. Tag:

Füssen - Monte San Savino

Spaziergang: Neumarkt/Südtirol

Kurzbesichtigung: Modena

Die lange Anreise nach Kampanien musste durch geschickte Unterbrechungen aufgelockert werden.

Übernachtung: In Monte San Savino, mit dem Wohnmobil nach Süditalien, der Westen, 1. Auflage, S. 17

3. Tag:

Monte San Savino - Castel Gandolfo

Besichtigung: Monte San Savino, Lucignano, Orvieto, Rocca di Papa

Übernachtung: In Castel Gandolfo, schöner Stellplatz unterhalb des Zentrums. Stellplätze in Italien findet man in Hülle und Fülle auf www.camperonline.it. Italienischkenntnisse sind hilfreich, es geht aber wohl auch ohne.

4. Tag:

Castel Gandolfo - Tramonti

Besichtigung: Genzano di Roma

Spaziergang: Am Lago di Nemi

Übernachtung: Agriturismo Mari e Monti, Tramonti(Corsano)

Die Amalfiküste ist nicht ohne Probleme für Wohnmobilreisen, denn

Also hatte ich uns als Standort den ebenfalls bei www.camperonline.it gefundenen Stellplatz ausgesucht. Er liegt wenige Kilometer von Maiori entfernt im Landesinneren und wird von einem freundlichen und hilfsbereiten Paar betrieben. Alfredo stattete uns mit allen Informationen aus und brachte uns am ersten Morgen mit seinen PKW nach Maiori hinunter.

5. Tag:

Tramonti

Besichtigung/Wanderung: Amalfi, Atrani und die nähere Umgebung

Radfahren: Passo di Chiunze - Ravello - Amalfi -Maiori - Tramonti

6. Tag:

Tramonti

Alfredo hatte uns den wichtigen Hinweis gegeben, dass wir, wenn wir mehrere Busse benutzen wollten, eine Tageskarte nehmen sollten. Die örtliche Verkaufsstelle hatte sich damit anscheinend längere Zeit nicht beschäftigt und musste überzeugt werden, dass sie auch diese Karte im Angebot hatte. Dann konnte es aber losgehen! Mir ist es letztlich ein Rätsel geblieben, wie es die Busse schaffen, eine Strecke zu befahren, die so eng ist, dass es ausgeschlossen erscheint, dass auch noch Gegenverkehr passieren kann. Die Fahrt von Tramonti nach Amalfi, ca. 15 KM, dauerte jedenfalls 45 Minuten! Dann stiegen wir um nach Agerola, wo der Sentiero degli Dei, der Wanderweg der Götter, beginnt. Es lohnt sich! Die Rückfahrt zeigte, dass den Fahrplänen in dieser Region Europas eine für den Mitteleuropäer nicht unbedingt erfreuliche Flexibilität innewohnt. Abgesehen davon, dass die Haltestelle in Agerola keinen Fahrplanaushang hatte, waren die Informationen bezüglich der Abfahrt des nächsten Busses beunruhigend widersprüchlich(zum Glück hatte uns Alfredo versprochen, notfalls selbst eine Rettungsaktion einzuleiten).
In der Bar: 12:40
Anscheinend auf den Bus wartende Person: 12:00
Touristeninformation: 14:30 !!!

Die Abfahrt fand, uns ganz gut passend, 12:30 statt. So war noch Zeit, einen Abstecher nach Ravello zu machen(Die in Amalfi schriftlich aushängenden Fahrpläne gaben ausreichend Anlass zu der Annahme, dass es dann auch noch (mindestens) eine Rückkehrmöglichkeit nach Tramonti geben würde).

7. Tag:

Tramonti - Piano di Sorrento

Wanderung: Termini-Punta Campanella

Radfahren: Campingplatz - Positano-Campingplatz

Übernachtung: Campingplatz in Piano di Sorrento

Mit dem Fahrrad sah ich mir die Strecke von Sorrento nach Positano an, die nach meinen Informationen nicht für Wohnmobile gesperrt ist. Dies wurde auch von den Mitarbeitern des Campingplatzes bestätigt. Es gibt auch keine Veranlassung dafür, da die Straße bis Positano sehr gut zweispurig ausgebaut ist. Es empfiehlt sich jedoch, früh aufzubrechen, um nicht zu weit von Positano entfernt einen der wenigen Parkplätze zu bekommen.

8. Tag:

Piano di Sorrento

Besichtigung: Positano

Radfahren: auf der Halbinsel von Sorrento

9. Tag:

Piano di Sorrento

Besichtigung: Sorrento

Radfahren: nach Santa Maria di Castello

10. Tag:

Piano di Sorrento - Palestrina

Wanderung: bei Sant' Agata die due Golfi

Besichtigung: Reggia di Caserta(nur von außen), Park von La Reggia, Caserta Vecchia

Übernachtung: Stellplatz in Palestrina, mit dem Wohnmobil nach Süditalien, der Westen

11. Tag:

Palestrina - Florenz

Besichtigung: Gennazzano, Olevano Romano, Bellegra, Civitella d'Agliano

Übernachtung: Ficulle, mit dem Wohnmobil nach Süditalien, der Westen, 1. Auflage, S. 21

12. Tag:

Ficulle - Florenz

Besichtigung: Castiglione del Lago(di Trasimeno), Cortona, Florenz

Übernachtung : Camping Michelangelo in Florenz

Wir hangelten uns also von Ort zu Ort wieder nach Norden und landeten einmal wieder in Florenz auf dem perfekt gelegenen Campingplatz unterhalb der Aussichtsterrasse des Piazzale Michelangelo. Nur wenige Schritte und man ist im Zentrum.

Da wir bereits mehrfach in Florenz gewesen sind, reichte ein zweistündiger Spaziergang, um Vergessenes aufzufrischen und die Stadt einfach auf sich wirken zu lassen.

13. Tag:

Florenz - Bardolino

Spaziergang: In den südlichen Außenbezirken von Florenz

Radfahren: Bardolino - Albisano - Torri del Benaco - Bardolino

Der übliche Abschluß in Bardolino auf Camping Europa

14. Tag:

Bardolino

Spaziergang Bardolino - Garda - Bardolino

Radfahren: Bardolino - Marciaga - Albisano - Torri - Bardolino

15. Tag:

Bardolino - Fuchsstadt

Rückreise mit Spontanübernachtung in Fuchsstadt bei Hammelburg

Spaziergang: Auf dem Mieminger Plateau

16. Tag:

Die letzten Kilometer bis nach Hause